Mein Doku-Skelett für eigene Projekte. Basiert auf Diátaxis von Daniele Procida — vier Quadranten, vier Zwecke, keine Vermischung.
Jede meiner Doku-Seiten gehört in genau einen der vier Quadranten. Wenn ich beim Schreiben merke, dass eine Seite in zwei Quadranten passt: aufteilen. Das ist die eine Regel.
| Quadrant | Frage | Leser-Modus |
|---|---|---|
| Tutorial | Wie lerne ich das? | lernen, an die Hand genommen |
| How-To | Wie löse ich Problem X? | arbeiten, zielgerichtet |
| Reference | Was genau ist Y? | nachschlagen, präzise |
| Explanation | Warum ist das so? | verstehen, einordnen |
templates/in das neue Projekt unterdocs/kopieren.STYLE.mdundCONVENTIONS.mdmitkopieren (oder per Submodule referenzieren).- Pro geplanter Seite: Quadrant zuordnen → entsprechendes Template kopieren → füllen.
- KI-Anteil pro Quadrant: Reference ~90 %, How-To ~60 %, Tutorial ~30 %, Explanation ~10 %. Reference darf maschinell sein, Explanation nicht.
- Reference zuerst — was gibt es? (API, CLI, Config). KI generiert, ich korrigiere.
- How-Tos — die drei häufigsten Aufgaben. Aus eigenen Päckchen-Specs ableitbar.
- Ein Tutorial — der eine Pfad vom Nichts zum Erfolgserlebnis. Handarbeit.
- Explanations — erst wenn das Produkt steht. Warum so, nicht anders.
Nicht andersherum. Tutorials zuerst zu schreiben, bevor klar ist, was das Produkt überhaupt kann, ist die häufigste Falle.
- Werkzeugkette (mkdocs vs. docusaurus vs. plain Markdown) — projektabhängig.
- Sprache (DE/EN) — projektabhängig.
- Versionierung der Doku — projektabhängig.
Das Template gibt Struktur, nicht Stack.